Das Boreus Gebäude
Das Gebäude der Boreus ist in mehrere Brandabschnitte unterteilt. Die einzelnen Brandabschnitte sind durch Brandschutztüren getrennt. Jedes Rechenzentrum ist ein eigener Brandabschnitt mit mehreren Meldelinien, bestehend aus automatischen Brandmeldern, Handmeldern und Rauchwarnanlage.
Alle Bereiche des Gebäudes sind mit Doppel- bzw. Hohlböden versehen, in denen die Kabel geführt werden. Diese Böden werden ebenfalls mit automatischen Brandmeldern überwacht und sind in die Gebäudeleittechnik (GLT) integriert. Zudem werden Leitungen verwendet, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und brandhemmend sind.
Boreus verfügt über eine Brandmeldeanlage mit direkter Anbindung zur örtlichen Feuerwehr in Stralsund nach DIN 14695. Es ist gewollt keine Feuerlöschanlage installiert. Eine Löschanlage mit Wasser kann beim Einsatz wesentlich mehr Schaden anrichten als das Feuer selbst. In jedem Büro, in jedem Flur, in jedem Abschnitt des Rechenzentrums sind Brand-Früherkennungssysteme, wie etwa Brandmelder installiert.
Das Gebäude der Boreus verfügt über eine Blitzschutzeinrichtung auf dem Dach, welche sämtliche Technik dort absichert. Die Blitzschutzeinrichtung ist ringförmig um die zu schützenden Anlagen aufgebaut. Zur Vermeidung von Störungseinflüssen durch Blitzschlag ist in beiden Rechenzentren ein jeweils eigenes 5-Leitersystem errichtet worden.
Alle Außenanlagen für den Betrieb sind zudem sturmsicher gebaut. Das Gebäude ist bis Windgeschwindigkeiten von 300km/h windsicher. Zudem befinden sich die Rechenzentren im Untergeschoß des Gebäudes, so dass hier die Gefährdung weiter minimiert ist.
Wichtige Fakten
→ eigenes Bürogebäude mit
ca. 4.000 m² Fläche und
integrierten Rechenzentren
→ 140 Parkplätze
→ 3,20 Meter Raumhöhe
→ Doppelböden mit einer
Tragkraft von 1.000 Kg/m²
→ Zugangssicherheit durch
mehrer Sicherheitsbereiche
→ 24 x 7 Zutritt möglich
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